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Körperkult und Bodystyling bei Jungen und Mädchen

Zwischen Inszenierung und Körperaneignung


Der eigene Körper und die Inszenierung dessen hat für Mädchen und Jungen eine enorme Bedeutung und sie stehen unter einem massiven Druck, den an sie gestellten Anforderungen und den Eigenanforderungen gerecht zu werden. Wenn jemand den norm­orientierten Erwartungen nicht entspricht, kann das von der Gruppe der Gleichaltrigen als mangelnder Gestaltungswillen angelastet werden: So wird das Leisten von Aussehen zum sozialen Imperativ!

Die meisten Jungen und Mädchen kümmern sich sehr viel um ihr Aussehen, investieren sehr viel Zeit und Geld in ihre äußere Erscheinung, gleichzeitig wird eine individuelle Körperaneignung zunehmend schwieriger. In den letzten Jahren ist eine Verschär­fung von Körperfremde und Körperfeindlichkeit zu beobachten. Dies kann sich generell auf das Suchtverhalten auswirken und bspw. die Entwicklung einer Essstörung oder zwanghaftes Body­building hervorrufen. Obschon sich Mädchen und Jungen sehr selbstbewusst zeigen, ist die eigene Körperaneignung ein fragiler Prozess, der viel positive Unterstützung von Seiten der Erziehenden und Päda­gog/innen bedarf.

Der Vortrag soll einen Überblick geben, wie Mädchen und Jungen sich ihren Körper in der Pubertät aneignen, welchen Normen sie folgen, wo Risiken liegen und wie eine positive Unterstützung von Seiten der Eltern und Pädagog/innen aussehen kann.

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Mittwoch, 26.06.2013 19:30 Uhr


Körperkult und Bodystyling bei Jungen und Mädchen
Zwischen Inszenierung und Körperaneignung



Anmeldung:


Interessierte Eltern brauchen keine Anmeldung. Pädagogische Fachleute

werden gebeten sich kurz per E-Mail zu den einzelnen Veranstaltungen

unter h.hackel@rems-murr-kreis.de oder Fax: 07151/ 501-1440 anzumelden.

Eintritt frei



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