programmdetails



Unsichtbarer Alltagsrassismus: Was tun?

Öffentliches Expertengespräch zum "Eisbergsyndrom"

Das "Eisbergsyndrom" beschreibt die Tatsache, dass es in Bezug auf "Gesellschaft und Rechtsextremismus" einen sichtbaren Teil und einen unsichtbaren Teil gibt. Der sichtbare Teil besteht aus den entsprechenden Parteien, den Kameradschaften, den rechtsextremen Straftätern, den Wählern rechtsextremer Parteien und allen denen, die als Rechtsextreme zu erkennen sind. Auf diesen sichtbaren Teil konzentriert sich die Aufmerksamkeit von Staat, Politik, Strafverfolgungsbehörden, Medien und Öffentlichkeit.

Der unsichtbare, größere Teil umfasst die Menschen, die sich öffentlich nicht als Rechtsextreme zeigen, deren Einstellungen aber dennoch teilen. Dieser das gesamte Leben durchdringende "Alltagsrassismus" bereitet rechter Gewalt den Boden und stellt die grundsätzlichste und allem anderen vorgelagerte Herausforderung in der Bekämpfung des Rechtsradikalismus dar. Er bleibt jedoch im Kampf gegen Rechtsextremismus zumeist völlig unberücksichtigt.

Mit diesem Expertengespräch wollen wir auf die oben genannte Tatsache hinweisen und ausloten, was in den unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft getan werden kann und muss, um dem Problem Rechtsextremismus in seiner ganzen Breite, also auch dem relativ unsichtbaren Teil, zu begegnen.

zurück

Donnerstag, 08. November 2012 20:00 Uhr


Unsichtbarer Alltagsrassismus: Was tun?
Öffentliches Expertengespräch zum "Eisbergsyndrom"




Eintritt: frei
Um Anmeldung wird gebeten:
07151-9 20 50 60 oder kulturhaus-schwanen@waiblingen.de


Logo Reservix