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Hinter der Dunkelheit

Die Blindenwerkstatt in Berlin. Wie der Unternehmer Otto Weidt jüdische Mitbürger schützte und rettete

Berlin 1941. Die Belegschaft einer Blindenwerkstatt stellt sich zu einem Gruppenfoto auf. Die meisten dieser blinden oder gehörlosen Mitarbeiter sind als Juden von der Vernichtung bedroht. Doch der Inhaber, Otto Weidt, kann einige von ihnen retten. Über Monate versteckt er eine Familie in einem Raum, den man von außen in dem verwinkelten Gebäude nicht vermutet. Weitere Räume mietet er an, um sie – als Lager getarnt – als Verstecke zur Verfügung zu stellen. Andere Verfolgte, die sich schon zum Abtransport einfanden, kann er durch Bestechung zurückholen. Doch das Schicksal anderer, heute namenloser, die sich zu dieser Aufnahme versammelten, ist unbekannt.

Da das Foto das letzte von ihnen verbliebene Zeugnis darstellt, nahm es der Esslinger Fotograf und Autor Dirk Werner als Ausgangspunkt für seine Bilder, in denen er sich ihnen widmet.   Dirk Werner gibt eine Einführung in die Ausstellung. Mitglieder des „Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.“ lesen aus dem Buch „Ich trug den gelben Stern“, in dem die Zeitzeugin Inge Deutschkron von der Blindenwerkstatt erzählt.  

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Mittwoch, 01.12.2010 09:00 Uhr


Hinter der Dunkelheit
Die Blindenwerkstatt in Berlin. Wie der Unternehmer Otto Weidt jüdische Mitbürger schützte und rettete


Eintritt frei. Spenden werden akzeptiert.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-15.00 Uhr und 18.00-22.00 Uhr, Sa 18.00-22.00 Uhr, Sonn- und Feiertags geschlossen. 
Die Ausstellung ist vom 9.11. – 21.12. zu sehen.


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