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Dario Fo: Der Dieb, der nicht zu Schaden kam

Café Babel Produktion

Ein Arbeitsplatz wie jeder andere, denkt der Dieb, als er eines Abends in die Wohnung im dritten Stock eines luxuriösen Apartmenthauses einsteigt. Nicht ahnend, dass an diesem Abend doch alles anders kommen wird als gedacht. Stehlen und ein paar Dinge für ein gutes Leben einpacken, mehr will er ja gar nicht, bescheiden wie er ist. Doch dann das: Zuerst ruft ihn seine Frau auf dem Telefon in dem Apartment an, und, als wäre das nicht schon schlimm genug, überraschen ihn auch noch unerwartete Gäste. Plötzlich steht doch tatsächlich der Hausherr mit einer Dame, die nicht seine Frau ist, in der Tür, und dann soll der Dieb auch noch für deren Schwindel herhalten. Bei diesen Besuchern soll es aber an diesem Abend bei weitem nicht bleiben.

Die Ereignisse überschlagen sich und der Dieb findet sich plötzlich in einer Farce voller Lug und Trug wieder, in der sich der Zuschauer am Schluss die Frage stellt, wo eigentlich die Wahrheit liegt. Oder ist doch alles ein Missverständnis?

Der aus Syrien stammende Schauspieler und Regisseur Fadi Al-Sabbagh präsentiert eine moderne Inszenierung des Klassikers von Dario Fo im Stil der Commedia dell'arte, voll schräger Charaktere und halsbrecherischen Wortwitzes. Die politische Aussage des Stücks kann kaum aktueller sein. Egal, wer jemand ist, egal, woher jemand kommt oder welche Sprache seine Muttersprache ist: Theater ist Theater und führt die Mächtigen gerne vor. Letztendlich geht das Leben ja weiter...

In folgenden Rollen sind zu sehen:
Der Dieb: Kai Plaumann
Maria, seine Frau: Almut Fischer-Villafane
Der Hausherr: Efe Günendi
Julia: Nina Knoll
Anna: Larissa Salviano
Antonio: Alex Hundt

Regie: Fadi Al-Sabbagh
Regie-Assistenz: Siwar Mahmoud
Gestaltung Bühnenbild: Siwar Omar
Bau Bühnenbild: Marilena Fazio
Fotographie: Willy Hartusch
Graphik-Design: Fadi Elias
Komposition: Benedikt Immerz
Saxophon: Bastian Brugger
Schlagzeug: Johannes Werner
Klavier: Benedikt Immerz
Friseur: Mohamad Almardini
Maskenbildnerin: Arijana Batari
Technik: Bertold Becker und Hanno Schupp
Produktionsleitung: Fadi Al-Sabbagh, Petra Klaiber und Cornelius Wandersleb

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Freitag, 23.06.2017 20:00 Uhr


Dario Fo: Der Dieb, der nicht zu Schaden kam
Café Babel Produktion



Eintritt:
VVK 5.40 (Jugendliche, Junge Erwachsene) / 8.70 (Erwachsene) inkl. Geb. // Abendkasse: 6.50 / 10.- / Für Geflüchtete kostet das Ticket 1.- Euro

Karten:
www.kulturhaus-schwanen.de und alle VVK-Stellen (reservix)

Reservierung Abendkasse (AK-Preis):
07151-5001-1674 


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