11.12.2009 Ι 15:26 Uhr


Ungebügelte Tänze zu ungezügelter Musik –
5 Jahre Tanzszene im Schwanen


Der Schwanen ist, darüber sind wir uns nach fünf gelungenen Jahren der Zusammenarbeit sicher, ein guter Ort für "ungebügelten" Tanzunterricht und für ebensolche Tanzfeste und Tanztheateraufführungen. Hier weht ein warmer, künstlerischer und offener Geist.
Unser Anliegen und unser Interesse gilt einer lebensnahen, lebendigen, ausdrucksfreudigen Art, zusammen zu tanzen, egal, ob Tango, Salsa oder nun auch Standard- und Lateintänze oder Swing. Die Leute sollen tanzen wie ihnen Arme, Beine und das Herz gewachsen sind. Sie sollen sich ausdrücken dürfen im Tanz. Aufatmen. Schöpferisch sein. Unsere Kultur will immer die äußere Perfektion, aber wir wollen das nicht.

An dieser Stelle ist vielen zu danken, vor allem den Leuten vom Schwanen und den dort Tanzenden, dann auch den DJs der Tanzabende montags und mittwochs. Nicht zuletzt der Lu Marosa aus Berlin und Boris Rodrigues Hauck aus Norwegen u.a, ohne die unsere rauschenden Tanzfeste mit Livemusik und eigens dafür kreierten Shows und Tanztheateraufführungen nicht möglich gewesen wären.

Zum Auftakt der nun im Haus neuen Standard- und Lateinkurse wird beim Eröffnungsfest am 23. Januar eine kleine Foto-Ausstellung zu sehen sein von den letzten fünf Jahren Tanzszene im Schwanen. Bilder erzählen manchmal mehr als viele Worte. In diesem Sinn wünschen wir uns allen weitere rauschende Tanzjahre im Schwanen und viel Aufatmen in Zeiten, die einem den Atem oft stocken lassen.

Die TanzlehrerInnen Renate, Christian, Hanna und Robert


21.10.2009 Ι 12:05 Uhr
Verehrtes Publikum, liebe Leut,

der Herbst und die langen nasskalten Nächte stehen uns wieder bevor – und die Zeit der kleinen Fluchten in herzerwärmende Kulturveranstaltungen. Der Schwanen ist darauf gut vorbereitet. Für die unmittelbar leibliche Kältestarre bieten wir an: immer wieder 80er Partys mit EIN DJ TEAM!, immer wieder Ü30-Partys mit DJ Andy und - nicht nur immer wieder, sondern – ständig SchwanenKurse in Salsa und Tango in den Räumen des Schwanen (+ parallel zu den Kursen laufende Tanzabende in der Lunabar). Da kann man schnuppern, da herrscht eine lockere Kulturhausatmosphäre; die Tänze werden sehr original und originell vermittelt - „ungezügelte Tänze für ungebügelte Leute“ ist das Motto.

Doch auch wer eher weniger tanzen will bekommt im Schwanen was Wärmendes ab. Als da wären Theater mit Zunder (Die Halsbandaffaire, Der Gott des Gemetzels, Jehoschua ben Joseph - Jüdisch-christlich-muslimisches Theater zu Weihnachten), saftige Kabarett/Comedy-Veranstaltungen (Helge Thun, Jörg Zink, Hannes Ringlstetter), knackige Konzerte (Brenz Band, The shin), glasklare Klassik mit jungen Instrumentalisten (Steven Walter und Luca Bognár) und eine veritable Vernissage (Ausstellung Julia Kalmer), die übergangene, weil Verfallendes/Verfallenes abwehrende alltägliche Ansichten wahrzunehmen hilft.

Und natürlich können die Schwanen-Räume auch in anderer Hinsicht wärmen. Man kann sie z.B. mieten, Kursräume und Saal, für alle möglichen Zwecke. Mit dem vielen Holz haben sie ein gutes Ambiente, und die technische Ausstattung ist auf dem Stand der Zeit. Vereins-Abende, Klassentreffen, Geburtstage, Mal-Zirkel, Diskussionszirkel, Kurse und Meetings jeder Art. Einfach anrufen – 07151-9 20 50 60.

Das Schwanen-Team wünscht Ihnen einen bunten Herbst und einen weißen Winter.

Cornelius Wandersleb


27.07.2009 Ι 15:26 Uhr
In the summertime

Liebe Leut,

das Irish Folk Open Air ist schon eine Weile vorbei - wer sich die Abende in Erinnerung rufen möchte oder einfach was anschauen will, findet unter "Galerie" und dann "Veranstaltungen" auf dieser Homepage ein paar Fotos, klasse Fotos, die Thomas Renz, Waiblinger Fotoprofi, aus purer Begeisterung kostenlos für den Schwanen geschossen hat.

Allmählich wird es tatsächlich Sommer, also n a c h unserem Irish Folk Open Air und n a c h dem Salsa Open Airle und dem Tango Open Airle. Aber immerhin! Wir wünschen uns und Ihnen allen einen endlich guten, stabilen, warmen oder kurz gesagt: normalen Sommer. Mit nur freiwilligen Terminen. Oder besser noch ganz ohne. Schon das Wort "Termin" ist unsommerlich. "Verabredungen" wäre schon besser.

Danach geht es dann auch im Schwanen wieder weiter. Mit neuen Salsa- und Tangokursen, mit dem GlasBlasSingQuintett, HISS + Hiss-Film, DJ Andy, Helge Thun, Fat Harry & The A-List + Guests, mit unserer Jugenkulturwoche für Vielfalt und gegen Gewalt, mit Oberhoff & Mousseka und und und.

Und natürlich wünschen wir uns, dass das eine oder andere Ihre Aufmerksamkeit und Neugier weckt und - nein, nicht zu einem "Termin", sondern - zu einem Ihrer gelungenen Abende wird. Vielleicht sogar unverhofft. Das ist meistens das beste.

Mit sommerlichen Grüßen von der Schwaneninsel
Cornelius Wandersleb


13.07.2009 Ι 11:19 Uhr
Erin go bragh (Ireland forever)

Achtung: Bei Dauerregen finden die Konzerte indoor statt, auf zwei Bühnen (Saal + Lunabar) im Schwanen. Das Haus ist dann mit allen 4 Stockwerken für's Publikum geöffnet, im unteren Foyer wird Guinness und Kilkenny ausgeschenkt, im 1. Stock ist Hardy Langers Irlandausstellung zu besichtigen, weiter oben finden die Flute/Whistle- und Fiddle-Workshops statt, und dort gibt es auch kuschelige Ecken für ruhige Unterhaltungen. Die Türen vom Saal und von der Lunabar nach draußen zum Biergarten werden geöffnet sein, so dass das Biergartenflair noch leichter ins Haus rein kann. Die Bands werden ihr Programm jeweils zweimal spielen, damit jeder, egal ob im Saal oder in der Lunabar, das ganze Programm geboten bekommt.

Die Bands Liadan, Beoga und Dervish fliegen aus Irland an, The Aberlour's kommen aus Dresden dazu. Wegen des Wetters ist höchste Flexibilität gefordert - sobald das Wetter einen trockenen Anschein bekommt, geht das Ganze nach draußen. Das Mitbringen eines Regenschirmes kann sinnvoll sein - dann, wenn es nur kurz mal zwischendurch schauert.

Hier sei nochmal auf das Begleitprogramm hingewiesen, also auf das, was nicht Musik ist. Bereits seit zwei Wochen ist die Ausstellung "The lost boys" von Hardy Langer zu sehen, Thema ist eines der dunkelsten Kapitel Irlands, die Verhältnisse an der Waisenhäusern und Erziehungsheimen des Landes von Mitte des 19. Jahrhunderts bis ca. 1970. Die Workshops für Fiddle und Flute/Whistle starten am Freitag, sie sind gedacht für Einsteiger in irische Musik, vorausgesetzt wird nichts. Gunter Lange/Fiddle und Eckart Mansfeld/Flute+Whistle sind begnadete Musiker und Pädagogen, die aus jedem Holz und aus jedem Kopf unglaubliches herauszubringen imstande sind. Anmeldung und weitere Infos unter 07151-9 20 50 60. Und am Samstag, unmittelbar vor Konzertbeginn, können die Fáinne Irish Dancers bewundert werden, Gelegenheit zum Nachmachen findet sich dann gleich drauf zu den Klängen von "Dervish".

Und nicht zuletzt die Gastronomie. Der das Festival mitveranstaltende Biergarten Schwaneninsel bietet zusätzlich zu seinem sonstigen Programm Guinnesss, mit Stickstoff gezapft, Kilkenny, Whiskeys, Cider, Fish 'n' chips und Irish Sandwhiches an. Hello, there, people! Die Liebe geht ein Stück weit durch den Magen, so auch die Liebe zur Musik. Obwohl das, was die "Bühne" bietet, kaum eines Suspense bedarf! Jede Band ein Edelstein, verschieden geschliffen aus dem großen Diamanten Irische Musik, unerschöpflich, hammerhart und irre klar. Erin go bragh eben.

Cornelius Wandersleb


 

 

 

 

 

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